ThinkTank für politische Kunst, Diskurs und Zivilgesellschaft

Das Institut für BESSERE Staatspolitik (IfBS) ist ein Thinktank (Denkfabrik), welcher sich progressiver künstlerisch-politischer Praktiken und Forschungen widmet. Vor dem Hintergrund der erstarkenden rechtsnationalistischen Hegemonieansprüche auf politischer Ebene und dem Versagen europäischer Regierungen, Antworten auf drängende Zukunftsfragen zu finden, verschreibt sich das IfBS der Aufgabe, durch BESSERE Handlungsformen der aktuellen autoritär-neofeudalen Politik entgegenzuwirken.

Durch die Vereinigung künstlerischer, wissenschaftlicher sowie aktivistischer Strategien und Praktiken werden neue solidarische Handlungsansätze entwickelt, die zu einer sozial-ökonomisch und ökologisch gerechteren Welt beitragen.

Vor den Lehren der Europawahl 2019 und den Erkenntnissen aus dem NSU-Prozess gründete sich das Institut genau dort, wo spätestens seit 2015 keine Denkfabrik für politische Kunst, Diskurs und Zivilgesellschaft mehr erwartet wird: in Sachsen. Im Mittelpunkt steht dabei unser Unwillen, auf politische Erleuchtung und Empathie zu warten. Dabei bauen wir auf neue Synergien aus Kunst, Literatur, Wissenschaft und Aktivismus, die durch progressiv-strategische Vernetzungsarbeit des IfBS entstehen sollen.

Demzufolge setzt sich das Institut aus jungen Künstler:innen, Autor:innen und Wissenschaftler:innen zusammen. Der institutseigene Verlag Herakles soll diverse Publikationen beherbergen, darunter u. a. Essays, Comics, politische Kommentare oder wissenschaftliche Forschungen zu aktuellen politischen Themen.

Das Institut orientiert sich thematisch an aktuellen gesellschaftlichen Entwicklungen und Fragestellungen, die sich in folgende Arbeitsbereiche gliedern:

Artistic Research

Kunst als demokratische Praxis

Genderstudies und Geschlechtergerechtigkeit

Solidarität und Commoning

Digitale Gesellschaft

Terrestrische Politik & Nachhaltigkeit

Für alle Mitglieder und Interessierten veranstaltet das IfBS halbjährlich eine Akademie. Die Akademieformate umfassen Vorträge, Workshops, Lesungen und künstlerische Interventionen, welche politische Themen praktisch verhandeln.

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